Collies vom Hause Kordiaka - Züchter im VDH/CfBrH/FCI

Wir füttern seit ca. 5 Jahren B A R F = dieses steht für Biologisch Artgerechte Rohfütterung. Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Art der Hundeernährung für mich persönlich die beste Alternative zu Fertigfutter darstellt. Jeder Hundehalter muß aus vollster Überzeugung jedoch für sich und seinen Vierbeiner die Entscheidung selber treffen, welche Art von Futter er füttern möchte bzw. kann.

Wichtige Grundsätze von BARF Fütterung Der Hund ist ein Jäger und Aasfresser !

1. Alles was verfüttert wird an Fisch, Fleisch ( kein Schweinefleisch)*, Knochen und Gemüse wird ausschließlich  roh verfüttert ! Warum ?

Gekochtes Fleisch veränder seine Eiweißstruktur und kann in dieser Form vom Hund nicht verwertet werden. Das heißt es verläßt nahezu unverändert den Verdauungstrakt. Auch die Mineralien sind nicht mehr verwertbar.Gekochte Knochen können scharfkantig splittern und sind damit nicht geeignet.Sie können vom Hund nicht verdaut werden. Die Befürchtung das Hühnerknochen roh gefährlich sind und splittern teile ich nicht, da Caniiden in freier Wildbahn wohl kaum Knochen eines erbeuteten Geflügeltiers verschmähen oder gar daran versterben. Röhrenknochen sollten nur zum herauslutschen des Marks gegeben werden. Knochen von jüngeren Schlachtteiren sind vorzuziehen, da diese nicht so hart sind ( Kälber-, Lämmer-. Kaninchen- , Hühnerknochen). Beim Fisch gilt dasselbe, gegarte Gräten sind gefährlich ! Sonst als rohes Ganzes eine Delikatesse.

* Schwein und Wildschwein sollte nicht roh gefüttert werden ,da diese Tiere die Aujetzkysche Krankheit übertragen können und der Hund daran in Kürze verstirbt.

2.Gemüse und Obst muß roh und stark zerkleinert/ püriert werden,da der Verdauungstrakt des Hundes für ein aufschlüsseln der Zellwände von pflanzlichen Bestandteilen nicht ausgerichtet ist. Der Brei muß mit hochwertigen Ölen wie Lein- Oliven - Rapsöl (1 Telöffel pro Hund reicht )verfüttert werden damit die Fettlöslichen Vitamine aufgenommen werden können.

1 mal pro Woche rohes Eigelb ohne Eiweiß mit zerkleinerter Schale und Nüsse, sowie ein wenig Magerquark runden den Speiseplan ab. Es müssen nicht alle lebenswichtigen Nährstoffe bei jeder Fütterung verabreicht werden ! Die Ausgewogenheit ergibt sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen. Zusätze sind nur bedingt zu empfehlen und müssen individuell entschieden werden, wir füttern Bierhefe, Kieselerde und Seealgenpulver in minimaler Form zur Gemüse/Fleischration dazu.  

3. Getreide ist für den Hund nicht nötig.Wenn Getreide gefüttert wird, dieses wiederum nur lange gekocht, damit die Nährstoffe verwertet werden können. Wir verzichten völlig auf Getreide, außer in Form von trockenen Brötchen/Brot hin und wieder. Wildlebende Caniden nehmen nur in Form von Mageninhalt oder in vorverdauter Form, dem Kot des Beutetieres kaum Getreide , dafür mehr Pflanzenfasern auf. Es kann aber bei Hunden, die den Hang zu stetigem Hungergefühl/Freßlust als Sattmacher hilfreich sein.

Hifreiche Links um sich Informationen über Barf anzueignen :

www.barfers.de